Reifen – wie trifft man die richtige Wahl?

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Reifen - Spass am Fahren
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PKW Sommerreifen Nankang 195-60-R15-88H ECONEX NA-1
ECONEX NA-1 Größe: 195/60 R15 88H
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PKW Sommerreifen Hankook 185-65-R15-88T KINERGY ECO (K425)
KINERGY ECO (K425) Größe: 185/65 R15 88T
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PKW Sommerreifen Nokian 195-65-R15-91H NOKIAN ILINE
NOKIAN ILINE Größe: 195/65 R15 91H
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PKW Winterreifen Firestone 195-65-R15-91T WINTERHAWK 3
WINTERHAWK 3 Größe: 195/65 R15 91T
Typ: PKW Winterreifen
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PKW Winterreifen Toyo 195-65-R15-91H SNOWPROX S943
SNOWPROX S943 Größe: 195/65 R15 91H
Typ: PKW Winterreifen
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PKW Winterreifen Semperit 195-65-R15-91T MASTER-GRIP 2
MASTER-GRIP 2 Größe: 195/65 R15 91T
Typ: PKW Winterreifen
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PKW Sommerreifen Vredestein 205-55-R16-91Y ULTRAC CENTO
ULTRAC CENTO Größe: 205/55 R16 91Y
Typ: PKW Sommerreifen
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PKW Sommerreifen Nexen 225-55-R16-99H N-BLUE HD PLUS
N-BLUE HD PLUS Größe: 225/55 R16 XL 99H
Typ: PKW Sommerreifen
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PKW Sommerreifen Falken 225-45-R17-94W ZIEX ZE914 ECORUN
ZIEX ZE914 ECORUN Größe: 225/45 R17 XL 94W
Typ: PKW Sommerreifen
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PKW Sommerreifen Nexen 225-40-R18-92Y N FERA SU1
N FERA SU1 Größe: 225/40 R18 XL 92Y
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PKW Sommerreifen Nexen 225-40-R18-92W N FERA SU4
N FERA SU4 Größe: 225/40 R18 XL 92W
Typ: PKW Sommerreifen
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PKW Sommerreifen Maxxis 225-55-R17-101W PREMITRA HP5
PREMITRA HP5 Größe: 225/55 R17 XL 101W
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LLKW Sommerreifen Falken 205-65-R16-107T LINAM R51
LINAM R51 Größe: 205/65 R16 C 107T
Typ: LLKW Sommerreifen
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Reifen – sicherer Kontakt zur Straße

Sie zählen zu den wichtigsten Bestandteilen eines Pkw, denn sie sorgen für einen sicheren Bodenkontakt: die Reifen. Viele Autofahrer nehmen sie einfach als gegeben hin, obwohl es in Sachen Reifen so einiges zu beachten gibt. Unpassende oder abgefahrene Reifen, falscher Reifendruck und Co. wirken sich auf die Fahreigenschaften des Pkw aus und damit auch auf die Sicherheit der Insassen. Daher ist es wichtig, dass Sie wissen, worauf Sie bei Reifen achten müssen und wann ein Reifenwechsel angebracht ist. Die Experten von Tyre-Pool liefern Ihnen das nötige Wissen und geben wertvolle Tipps.

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Welche Arten von Reifen gibt es?

Bevor es um die Eigenschaften von Reifen gehen soll, ist es zunächst sinnvoll zu klären, welche Arten von Reifen es überhaupt gibt. Grundlegend lassen sich bei Pkw-Reifen die folgenden Typen unterscheiden:

Das Profil von Sommerreifen weisst recht grobe Einschnitte auf, die dazu dienen, Wasser abzuleiten.
Das Profil von Sommerreifen weisst recht grobe Einschnitte auf, die dazu dienen, Wasser abzuleiten.

Sommerreifen sind, wie der Name schon sagt, auf sommerliche Temperaturen und Straßenverhältnisse ausgelegt. Die Gummimischung von Sommerreifen wird selbst bei hohen Außentemperaturen nicht zu weich, sodass sich die Reifen nicht zu stark abnutzen und trotzdem eine optimale Traktion ermöglichen. Das Profil von Sommerreifen weist meist recht grobe Einschnitte auf, die dazu dienen, Wasser abzuleiten. So kann Aquaplaning – also das Aufschwimmen des Autos – verhindert werden.

 

Das Profil von Winterreifen ist neben Rillen auch mit Lamellen versehen.
Das Profil von Winterreifen ist neben Rillen auch mit Lamellen versehen.

Winterreifen werden normalerweise im Wechsel mit Sommerreifen genutzt und haben eine deutlich weichere Gummimischung, die auch bei niedrigen Temperaturen nicht zu hart wird. Das Profil von Winterreifen ist neben Rillen auch mit Lamellen versehen, die sich bei schneebedeckter Fahrbahn in die Oberfläche „graben“. So ist selbst bei winterlichen Straßenverhältnissen eine optimale Bodenhaftung sichergestellt.

 

Ganzjahresreifen: Kompromiss aus Sommer- und Winterreifen
Ganzjahresreifen: Kompromiss aus Sommer- und Winterreifen

Ganzjahresreifen sind eine Mischung aus Sommer- und Winterreifen. Sie vereinen Eigenschaften beider Reifentypen und können daher das gesamte Jahr über gefahren werden. Da sie allerdings einen Kompromiss aus Sommer- und Winterreifen darstellen, reichen sie nicht an deren jeweilige Eigenschaften in Sachen Bodenhaftung heran. Ganzjahresreifen eignen sich deshalb vor allem für Regionen mit milden Wintern und für kleine und weniger stark motorisierte Pkw. Auch für Fahrer, die vor allem in der Stadt unterwegs sind oder das Auto nur relativ wenig nutzen, stellen Ganzjahresreifen eine kostengünstige Alternative dar. Neben dem Ausdruck Ganzjahresreifen sind für Reifen dieses Typs auch die Bezeichnungen Allwetterreifen, 4-Seaons oder All-Season-Reifen üblich.

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Passende Reifen finden: Was die Reifenbezeichnungen bedeuten

„Welche Reifen braucht mein Auto?“ – Wie sich die Größe eines Reifens ermitteln lässt

Sicher haben auch Sie sich irgendwann gefragt, welche Reifen auf Ihre Felgen passen. Um einen passenden Reifen für Ihren Pkw beziehungsweise Ihre Felgen zu finden, sollten Sie wissen, wofür die Angaben auf der Seite der Reifen stehen. Es gibt dabei einige Daten, die für alle Reifen gelten, während andere nur auf bestimmten Reifentypen zu finden sind.

Schauen wir uns zunächst einmal die Standardbeschriftung an, mit der jeder Reifen versehen ist. Diese hat das folgende Format: 185/60 R15 H84.
Die erste Zahl gibt die Breite des Reifens in Millimetern an – in unserem Beispiel wären das also 185 Millimeter. Beachten Sie, dass es sich dabei um standardisierte Werte handelt. Die tatsächliche Breite kann, je nach Fertigungsgenauigkeit, Reifendruck und Außentemperatur etwas abweichen. Die zweite Zahl gibt den Profilquerschnitt an, also das Verhältnis von Flankenhöhe und Profilbreite in Prozent. Das Querschnittsverhältnis ist vor allem für den Abrollumfang und damit unter anderem für eine zuverlässige Geschwindigkeitsanzeige wichtig. Der erste Buchstabe gibt die Bauweise des Reifens an. In unserem Beispiel handelt es sich um einen Radialreifen, was inzwischen der absolute Standard ist. Diagonalreifen spielen hauptsächlich bei Oldtimern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen noch eine Rolle. Die Zahl hinter dem Buchstaben steht für den Durchmesser der Felge, für die der Reifen geeignet ist. Er wird in Zoll angegeben, wobei ein Zoll rund 2,5 Zentimetern entspricht. Der zweite Buchstabe steht für den Geschwindigkeitsindex, der wiederum die maximale Geschwindigkeit festlegt, mit der der Reifen gefahren werden darf. Leider lässt sich anhand des Buchstaben nicht direkt ablesen, für welche Höchstgeschwindigkeit der Reifen geeignet ist. Hier hilft ein Blick auf die entsprechende Tabelle. Besonders häufig sind die Varianten H (bis 210 km/h), ZR (über 240 km/h) und Y (bis 300 km/h). Die letzte Ziffer gibt den Tragfähigkeitsindex an, also die maximale Achslast pro Reifen. Hier kommt ebenfalls ein Code zum Einsatz, sodass sich anhand der Angabe nicht direkt ablesen lässt, wie hoch die Achslast sein darf.

Expertentipp

Sie wissen nun, was die Angaben auf den Reifen zu bedeuten haben – aber wie finden Sie Reifen für Ihr Auto? Hier hilft ein Blick in den ersten Teil der Zulassungsbescheinigung. Unter den Punkten 15.1 und 15.2 sind die für das Fahrzeug vorgeschriebenen Reifendaten angegeben. Da häufig weitere Varianten montiert werden können, liefern die Fahrzeughersteller ihre Modelle mit einer sogenannten „Certification of Conformity“ aus, in der alle zulässigen Reifenoptionen angegebene sind. Sollten Sie diese CoC nicht mehr besitzen oder benötigen Sie weitere Beratung, helfen Ihnen die Experten von Tyre-Pool gerne weiter.

Neben der Standardbeschriftung besitzt jeder Reifen noch einen Pfeil, der die Laufrichtung angibt, sowie einen DOT-Code. Anhand dieses Codes lässt sich das Herstellungswerk, die Reifengröße und vor allem der Produktionszeitpunkt ablesen. Die letzten vier Ziffern des DOT-Codes stehen für die Produktionswoche und die letzten beiden Stellen des Produktionsjahrs. Ein Reifen mit der DOT-Endung 1107 wäre also in der elften Kalenderwoche des Jahres 2007 hergestellt worden. Diese Angabe ist durchaus auch für Sie als Käufer wichtig. Denn laut der Hersteller gilt ein Reifen maximal fünf Jahre nach Produktion als neuwertig – lassen Sie sich also keinen alten Ladenhüter andrehen. Schließlich gibt es bei Winterreifen noch das M+S- sowie das Schneeflocken-Symbol. Was bedeuten aber M+S und die Schneeflocke?

M+S, Schneeflocke und EU-Label: Was sagen die Reifenlabels aus?

Das M+S-Symbol

Um im Sinne des Gesetzes als wintertauglich zu gelten, muss ein Reifen über das M+S-Symbol verfügen. M+S steht für „Matsch und Schnee“ oder „mud and snow“ und kennzeichnet Reifen „bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem in Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen“.

Expertentipp

Leider ist das M+S-Symbol rechtlich nicht geschützt. Theoretisch könnte es also jeder Hersteller auf jeden Reifen drucken, unabhängig von dessen tatsächlicher Wintereignung. In der Praxis würde dieses Vorgehen für jeden namhaften Hersteller einen unverzeihlichen Imageschaden bedeuten. Daher können Sie bei Reifen aus dem Fachhandel in aller Regel auf die M+S-Kennzeichung vertrauen. Bei sehr günstigen Reifen, beispielsweise aus Fernost, seien Sie lieber vorsichtig und holen vor dem Kauf Beratung durch einen Experten ein, beispielsweise bei Tyre-Pool.

Das Schneeflocken-Symbol

Der Schneekristall wird von der amerikanischen Verkehrsbehörde vergeben und gilt als sinnvolle Ergänzung zum M+S-Symbol. Denn im Gegensatz dazu, wird es nur vergeben, wenn die Performance des Reifens standardisierten Tests standhält. Dabei muss der Reifen eine deutlich bessere Traktion auf Eis und Schnee gewährleisten, als ein Durchschnittsreifen. Das Schneeflocken-Symbol gilt daher gemeinhin als besserer Indikator dafür, ob ein Reifen tatsächlich wintertauglich ist.

Das EU-Label

Laut EU-Verordnung besteht seit November 2012 für Reifenhersteller Kennzeichnungspflicht in Sachen Nasshaftung, Kraftstoffeffizienz und Rollgeräusch für alle Pkw sowie für leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Ziel der Initiative ist eine Erhöhung von Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit auf den Straßen. Die Kennzeichnung erfolgt als Aufkleber auf der Lauffläche der Reifen oder wird als Etikett mitgeliefert.

Die Nasshaftung wird dabei in Kategorien von A bis G angegeben und gibt Aufschluss über eine der wichtigsten Fahreigenschaften. Denn die Nasshaftung meint die Verzögerung der Bremsleistung auf Nässe. Somit gibt sie an, inwieweit sich der Bremsweg auf nasser Straße verlängert. Um bis zu 30 Prozent abweichende Werte sind hier zwischen den Klassen möglich und die können bei einem Unfall entscheidend sein. Achten Sie hier also darauf, sich für einen Reifen aus einer der oberen Kategorien zu entscheiden: A gibt die beste und G die schlechteste Performance an, wobei allerdings die Klassen G und D entfallen.

Energieeffizienz Ihres Reifens nach EU Norm
Energieeffizienz Ihres Reifens nach EU Norm

Auch die Kraftstoffeffizienzklasse wird von A bis G kategorisiert und auch hier entfällt die Klasse D. Entscheidend ist hierfür der Rollwiderstand des Reifens. Wie übrigens auch im Falle der Nasshaftung, haben allerdings auch Fahrzeug und Fahrbedingungen Einfluss auf die Kraftstoffeinsparung. Grundsätzlich sind hier im Falle von Pkw bis zu 7,5 Prozent Einsparung möglich, bei Nutzfahrzeugen kann es sogar mehr sein. Insofern ist die Kraftstoffeffizienz ein wichtiger Faktor für Ihren Geldbeuten – und für die Umwelt.

Das gilt auch und insbesondere für das externe Rollgeräusch eines Reifens. Der Rollgeräuschmesswert wird im Reifenlabel in Dezibel und zudem in einem Piktogramm mit ein bis drei Schallwellen angegeben. Je mehr Schallwellen, desto höher der Rollgeräuschmesswert und somit die Umweltbelastung. Achten Sie beim Reifenkauf darauf, dass der gültige EU-Grenzwert seit 2016 nur eingehalten wird, wenn der Rollgeräuschmesswert mit einer (Unterschreitung um mehr als drei Dezibel) oder zwei Schallwellen (Einhaltung oder Unterschreitung des Grenzwerts um bis zu drei Dezibel) angegeben ist. Reifen mit einem höheren Rollgeräuschmesswert werden mit drei Schallwellen gekennzeichnet und überschreiten die seit 2016 geltende Obergrenze.

Was sind runderneute Reifen, Runflat-Reifen, All-Terrain- und Mud-Terrain-Reifen?

Neben den oben genannten Reifenkategorien gibt es noch einige Sonderformen, die wir ebenfalls kurz vorstellen wollen. Zunächst einmal wären da runderneuerte Reifen. Dabei handelt es sich um gebrauchte Reifen, bei denen die Lauffläche von der Karkasse gelöst und durch eine neue Lauffläche ersetzt wird. Runderneuerte Reifen sind daher recht preisgünstig, schneiden bei Tests meist aber nur mittelmäßig ab. Sie eignen sich vor allem für Fahrer, die ihren Pkw nur selten nutzen und daher besonders preisgünstige Reifen suchen. Sogenannte Runflat-Reifen sind Reifen mit Notlaufeigenschaften – bei einer Reifenpanne müssen Sie also nicht mehr direkt den Reifen wechseln, sondern können vorsichtig mit dem beschädigten Reifen zur nächsten Werkstatt fahren, um ihn dort austauschen zu lassen. Die Autohersteller setzen vor allem bei neueren Modellen auf diese Pneus, da sie so die Kosten für das Ersatzrad einsparen. All-Terrain- und Mud-Terrain-Reifen sind Pneus aus dem Offroad-Bereich, die für Geländewagen und SUVs in Frage kommen. All-Terrain-Reifen eignen sich sowohl für Straßen als auch fürs Gelände, während Mud-Terrain-Reifen vor allem auf Matsch und Schlamm gute Traktion bieten.

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Was gibt es beim Reifenkauf zu beachten?

Haben Sie sich entscheiden, die Reifen Ihres Pkws zu erneuern, müssen Sie natürlich zunächst einmal ein Modell in der passenden Größe finden. Dabei helfen die obigen Tipps. Darüber hinaus sollten Sie Reifen immer mindestens paarweise ersetzen. Noch besser ist es aber, wenn Sie gleich alle vier Reifen erneuern. Sollte Letzteres nicht möglich sein, etwa aus Kostengründen, tauschen Sie zumindest beide Reifen einer Achse aus, also beide Vorder- oder Hinterreifen. Andernfalls kann sich das Fahrverhalten des Wagens deutlich verschlechtern, was gerade in Notsituationen gefährlich ist. Rechtlich ist es zwar zulässig, auch nur einzelne Reifen zu wechseln und es dürfen sogar Modelle verschiedener Hersteller verwendet werden, allerdings raten Experten aufgrund der negativen Auswirkungen auf das Fahrverhalten dringend davon ab.

Was kosten Reifen?

Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht, und es lässt sich auch kaum ein einheitlicher Preis nennen. Günstige Reifen oder solche mit einem Reifendiscount sind oft schon ab 30 Euro zu bekommen, während Spitzenmodelle durchaus 250 Euro und mehr kosten können. Letztlich hängt der Preis eines Reifens vor allem von der Größe, dem Geschwindigkeitsindex und der Marke ab. Und Achtung: Gelegentlich gibt es zwar Sonderangebote oder Rabatte. Bei einem allzu saftigen Reifendiscount oder zweifelhaften Händlern sollten Sie hellhörig werden. Mit günstigen Reifen vom Fachhändler – beispielsweise Tyre-Pool – sind Sie auf der sicheren Seite.

Wo kann ich Reifen günstig kaufen?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Kaufen Sie Reifen günstig online. Auf diese Weise können Sie Angebote bequem vergleichen, entdecken einen eventuellen Reifendiscount auf den ersten Blick und sind unabhängig von Ladenöffnungszeit und Filialverfügbarkeit. Auch in diesem Fall gilt aber: Kaufen Sie Ihre Reifen nicht irgendwo, sondern beim qualifizierten Fachhändler mit Erfahrung. Die Experten von Tyre-Pool freuen sich auf Sie.

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Was gibt es beim Gebrauch von Reifen zu beachten?

Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch einige allgemeine Tipps zu Reifen mit auf den Weg geben. Der wichtigste lautet: Achten Sie auf Ihre Reifen. Es genügt nicht, sich einmal für hochwertige Reifen zu entscheiden. Sie sollten die Pneus Ihres Wagens regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls ersetzen. Behalten Sie insbesondere das Profil im Blick – spätestens bei einer Profiltiefe von unter 1,6 Millimeter müssen Sie die Reifen erneuern. Um Ihre Sicherheit nicht zu gefährden, sollten Sie die Reifen allerdings schon deutlich früher wechseln lassen. Experten raten, ab einer Profiltiefe von drei (Sommerreifen) bis vier (Winterreifen) Millimetern, die alten Reifen durch neue zu ersetzen.

Wie Sie Reifen richtig lagern

Wenn Sie zwischen Winter- und Sommerreifen wechseln, sollten Sie den nicht benötigten Satz in der Zwischenzeit richtig lagern. Unterscheiden Sie dabei zwischen der Lagerung mit und ohne Felgen. Wird der Reifensatz ohne Felgen gelagert, stellen Sie ihn möglichst an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort aufrecht stehend auf. Einige Fachmänner empfehlen, die einzelnen Reifen alle paar Wochen ein wenig zu drehen, um die Belastung gleichmäßig zu verteilen, andere halten diese Maßnahme für übertrieben. Schädlich ist sie allerdings eindeutig nicht. Auf keinen Fall sollten Reifen ohne Felgen allerdings aufeinander gestapelt oder aufgehängt werden. Andernfalls können sie Schaden nehmen und sich verformen.

Kompletträder inklusive Felge sollten hingegen durchaus aufgehängt werden. Das geht einfach an einer Wand oder alternativ an einem Felgenbaum. Kompletträder können allerdings auch übereinander liegend gelagert werden. Die Empfehlungen der Experten gehen hier auseinander, grundsätzlich ist aber beides möglich.

Wann und warum müssen Reifen ausgewuchtet werden?

Reifen beim halbjährlichen Wechsel auswuchten lassen
Reifen beim halbjährlichen Wechsel auswuchten lassen

Verwenden Sie Sommer- und Winterreifen, sollten Sie die Räder beim halbjährlichen Wechsel auswuchten lassen. Dadurch werden Unwuchten in den Rädern verhindert, die sich aufgrund der hohen Fliehkräfte während der Fahrt sehr nachteilig auf das Fahrverhalten auswirken können. Bereits wenige Gramm wirken bei Tempo 100 schon wie mehrere Kilo und stellen eine ständige Belastung für das Radlager und die Radaufhängung dar. Das wiederum führt zu erhöhtem Verschleiß und kann in einer teuren Reparatur münden.

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